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Farbe

tFlow, DIE Lösung oder ein Märchen aus tausend und einer Nacht

Lange Zeit habe ich überlegt welche Überschrift dem neuesten Produkt aus dem Hause Tucanna würdig ist. Nicht das tFlow eine neue, den Markt revolutionierende Lösung ist. Nein, interessant ist viel mehr die Herangehensweise und das Prinzip, so wie die Funktionalität dieser Kombination aus Preflight, Farbtransformations- und Workflowautomatisierungs- software. Da geht jemand hin, nimmt verschiedene Module und Teile von vorhandenen, etablierten Softwarelösungen (warum das Rad auch zum 18. Mal neu erfinden?) setzt ein äußerst attraktives GUI darüber und fertig ist eine innovative Lösung, ohne Firlefanz und Schnickschnack. Frei nach Armin Maiwald: Hört sich einfach an, isses auch.

Welche “Module” sind Bestandteil von tFlow?

Da sind zum einen die ICC Profile aus dem Hause ColorLogic , eine über die Grenzen hinaus bekannte Softwareschmiede aus Rheine. Sie stellt die ICC Profile innerhalb tFlows zur Verfügung. Besonderer Beachtung gilt dort natürlich den DeviceLink Profilen. Zum anderen die ebenfalls sehr bekannte und erfolgreiche pdf Toolbox aus dem Hause Callas, das die Preflight und Korrekturfunktionen zur Verfügung stellt.

Funktionalität

Tucanna geht mit tFlow einen neuen (gewagten) Weg. Weg von hochkomplizierten Menüeinstellungen und unnötigen Funktionalitäten wie in Lösungen von “Dreibuchstaben-Companies”, hin zur einfachen, verständlichen und überschaubaren Software, die auch der Anwender wieder versteht. Alle Settings, seien es Profilvoreinstellungen, oder auch Preflighteinstellungen werden mitgeliefert und stehen zur Auswahl. Trotzdem werden dem User damit keine bürgerlichen Rechte entzogen, die Verantwortung wird “nur” dem Dienstleister übertragen. Er individualisiert die Einstellungen zusammen mit seinem Kunden, falls die Notwendigkeit besteht.

tFlow ist eine Client-Server Architektur, der Server läuft im Hintergrund und dient der Kalkulation und der Grundeinstellung. Der Client besteht aus einem Übersichtsfenster (siehe Bild oben) das in vier Parts aufgeteilt ist. Zur linken die Presettings für die eingehenden Daten (Hotfolderbasiert, PDF und auch andere) in der Mitte oben ein Previewfenster aller archivierten Daten, Mitte unten verschiedene Reports und zur rechten die Presettings für ausgehende Daten, und aus die Maus. Brauch es mehr für einen Colorserver?

Die Kosten

Ein anderes Argument und äußerst attraktiv:

1x Server und 1x Client 6.000,–

jeder weitere Client, der (normalerweise) nicht erforderlich ist auf Anfrage

zusätzlich alle Profile aus dem Hause ColorLogic 3.000,–

Das heißt, die Grundversion, die in den meisten Fällen schon reicht ist mit 6.000,– äußerst günstig, als Rundumglücklichpaket 9.000,–

Preflight Profile können aus der Callas PDF Toolbox erstellt werden, aber auch Acrobat Professional.

Weitere Infos

www.tucanna.com

dirk.prinz@rgf.de

 

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