LFPs von Roland DG mit EFI XF besser?
Posted on 09. Jan, 2012 by Thomas Meurers in Farbe, News, Technics
Die Großformatdruck- systeme bzw. Print & Cut Maschinen von Roland DG mit UV-Tinten (LEC) und Eco-Solvent- mit Metallic-Tinten (VS) werden standardmäßig mit Rolands eigenem RIP VersaWorks angeboten. 
Darüber hinaus bieten Spezialisten wie die vom Weltmarktführer für RIP-Lösungen EFI Softwarelösungen an, die VersaWorks nicht nur ersetzen, sondern auch die Möglichkeiten der Drucksysteme für professionelle Anwender erweitern.
Wir wollen an dieser Stelle die von den Fachhändlern im RGF fokussiert angebotene Lösung EFI Fiery XF für Roland in ihren Funktionen etwas näher unter die Lupe nehmen:
Roland kennt seine eigenen Systeme sicher selber am besten und stimmt die eigene RIP-Lösung VersaWorks auch optimal auf die Funktionalitäten der Maschinen ab. Ohne Zweifel – die Software funktioniert zuverlässig und bietet eine Reihe von Möglichkeiten. Nichtdestotrotz sucht Roland DG auch die enge Zusammenarbeit mit RIP-Spezialisten wie EFI um die Funktionalität der eigenen Systeme für Anwender mit professionellen Ansprüchen noch interessanter zu machen. 
Zunächst mal ist bei EFI Fiery XF hervorzuheben, dass die ICC-basierende Lösung die Profilierung und Verarbeitung sämtlicher zu bedruckender Medien zulässt. Mit der zusätzlich erhältlichen Profilierungsoption können auch eigene Profile erstellt werden, während VersaWorks nur die Möglichkeit einer Linearisierung bietet.
EFI’s Fiery XF basiert auf der bewährten Prooflösung EFI Colorproof XF. Damit stehen dem Anwender auch Sicherheit und Zuverlässigkeit der Color Management Funktionalitäten der Software inkl. der Verifizierungsmöglichkeiten mit Medienkeilbewertung zur Verfügung. Die inhaltlich korrekte Darstellung auch bei Transparenzen, Sonderfarben und einigen PDF-Standards kann nur mit XF sichergestellt werden.
XF ist im Gegensatz zu VersaWorks Plattformunabhängig und unterstützt z.B. Mac OS und Windows.
Zusammenfassung / Übersicht – einige XF-Funktionalitäten sind hervorzuheben:
- Plattformunabhängige Software mit Client/Server- Struktur
- CPSI und APPE Adobe Print Engine integriert
- Sämtliche PDF Standards werden unterstützt
- Kann Transparenzen verarbeiten - Alle Farbstandards, Sonderfarbtabellen von Pantone, HKS etc. integriert
- Herstellerunabhängig, nahezu alle Drucker mit einer Software ansteuerbar
- Optional Profilierungsmodul zur Profilierung von Medien und Farbangleichung unterschiedlicher Drucksysteme verschiedener Hersteller
(weitere kostenpflichtige Ausgabeoptionen ggf. erforderlich) - Unbegrenzte Hotfolder- und Workflow-Definition
- Optional Raster und DotProofing
- Remotefunktion
- Farbersetzung jeder in der Datei angelegten Sonderfarbe in Schneidepfad, Weiß, Metallic oder Lack
- Alle gängigen Dateiformate werden verarbeitet
- auch Sonderdateiformate und
- reine Photoshop Dateien mit Ebenen einlesbar - Modularer Aufbau
- Vorschau wird unter Berücksichtigung der Farbmanagementeinstellungen angezeigt
- Verifizierungsmodul zur Bewertung des Medienkeils
- Unterstützt alle gängigen Streifenmessgeräte
- ICut Modul zum Exportieren von Schneidepfaden für andere Schneidegeräte (z.B. Zünd, Aristo etc.)
- Print & Cut Funktionalitäten sind in der Version EFI Fiery XF for Roland ohne Mehrkosten bereits freigeschaltet.



Tilo Börner
Jan 25th, 2012
Was die Produkte von EFI in bisher nicht gesehener Art und Weise unterstützen sind die Silber-/und Weißoptionen bei den ECO-Solvent-Systemen von Roland und die mehrschichtige Lackoption (für Bildung von strukturierten Oberflächen) bei den LECs. ich würde sagen: EFi wertet die Roland-Produkte auf.