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Der Standard hält Einzug in den Digitaldruck

Hat sich der PSO auf Grundlage der ISO 12647-2 schon seit einigen Jahren in der konventionellen Druckindustrie etabliert, erhält seit Kurzem auch der, von den Standardisierungsgremien scheinbar nur stiefmütterlich behandelte Digitaldruck, seine notwendige Aufmerksamkeit. Der Digitaldruck hat sich längst durchgesetzt und auf der drupa 2012 in Düsseldorf wurde deutlich, dass die Entwicklung inzwischen auch die traditionellen Technologien unter Druck setzt.

Aber, der Schein trügt; In den letzten Jahren wurde im Hintergrund, unter Federführung des ISO TC 130 Gremiums, eine Norm entwickelt, die sich zwar momentan noch im sogenannten „Working Draft“-Stadium befindet, aber schon in Kürze, ohne gravierende Änderungen, in den IS Modus, also dem finalen Stand, übernommen werden wird. Die Rede ist von der ISO/WD 15311 Norm.

Im Gegensatz zum PSO, der komplett auf Basis der ISO 12647-2 fußt, verfolgt der neu entwickelte PSD (Prozess Standard Digitaldruck) eine etwas andere Strategie, was sich darin äußert, dass es direkt mehrere Normen sind, die verfolgt, beachtet und im Rahmen ihrer Toleranzen erreicht werden müssen. Der finale Digitaldruck ist im Gegensatz zum schon etablierten FograCert  Programm (jetzt FograCert VPC und FograCert CPC) nur ein Teil des Zertifizierungs-Kriteriums. In seine gesamten Aussagekraft wichtiger ist die Einhaltung und strikte Verfolgung des, durch mehrere ISO Normen und Standards definierten Workflows. Wie Konfuzius schon sagte: „der Weg ist das Ziel“. Kurz gesagt: eine zertifizierte Kontrolle des gesamten Workflow, von der Datenannahme bis zum finalen, digitalen Druck.

 

Heben Sie ab indem Sie sich abheben

Standards sind nicht nur Leitfäden für Maschinen- und Software-Hersteller, sondern auch wichtige und nützliche Orientierungspunkte für Produktioner und Ersteller von kleinformatigen,  digitalen Auflagendrucken und ebenfalls von großformatigen Large Format Printing. Die Anforderungen hierfür wurden jetzt in der ISO/WD 15311 definiert.

Auch Druckdienstleister müssen sich von ihren Wettbewerbern abgrenzen und abheben. Vor allen Dingen auch, weil durch die Digitaldrucktechnologie neue Teilnehmer in die Märkte drängen, die in der Vergangenheit von traditionellen und erfahrenen “Druckern” alleine besetzt wurden. Immer nur der günstigste sein? Eine Marktpositionierung rein über den Preis übersteht auf Sicht kein Unternehmen. Es gilt also sich qualitativ abzugrenzen und abzuheben und damit vorhandene Marktanteile zu behaupten und neue Kunden hinzuzugewinnen. Um so besser, wenn man die Qualitätsstandards im Haus den Kunden auch beweisen kann:

 

Heben Sie sich von Mitbewerbern ab, indem Sie sich PSD zertifizieren lassen. Zeigen Sie Ihre Kompetenz nicht nur im Druck, sondern im gesamten Produktionsablauf, von der Datenannahme bis zur finalen Ausgabe. Mit den Auflagen des PSD sind Sie in der Lage Ihre Qualität über die gesamte Produktionsstrecke zu sichern. Schaffen Sie sich ein (neues) Qualitätsbewusstsein in Ihrem Unternehmen, durch Schulung, Motivation und Erweiterung der Kenntnisse Ihrer Mitarbeiter, im betriebsinternen Datenworkflow, genau wie in der produktionsübergreifenden Kommunikation mit Dienstleistern und Kunden und den qualitätssichernden Massnahmen bei und während der Produktion.

 

Wir lassen Sie nicht im Regen stehen

Wir unterstützen Sie bei der Einführung und/oder Optimierung Ihres digitalen Druckworkflows. Dabei analysieren wir gemeinsam den Ist-Zustand und entwickeln auf Basis dieser Analyse eine individuelle Lösung für die erfolgreiche Absolvierung der PSD- Zertifizierung.

 

Step by Step – wie geht’s voran?

  1. Analyse und Prognostizierung des Bedarfs, des zeitlichen und finanziellen Aufwandes
  2. praktische und theoretische Wissens(v)ermittlung wie u.a.
    1. PDF/X Creation und PDF/X Output
    2. Kontrollmittel zur Qualitätssicherung, deren Nutzen und Handhabung
    3. Sensibilisierung der Mitarbeiter für die Qualitätssicherung und für das Qualitätsbewusstsein
    4. visuelle Beurteilung von Farbe und deren Wiedergabe
    5. Messtechnik und Messsoftware: Handhabung und Nutzung
    6. ICC Profile, Erstellung, Arten und Nutzung
    7. FograCert Validation Print Creation oder Contract Proof Creation
  3. Integration qualitätssichernder Massnahmen
  4. Analyse und Ausdruck einer von der Fogra gelieferten Office PDF/X Testform unter Kleinauflagenbedingungen.
  5. Analyse der noch fehlenden Massnahmen und Voraussetzungen für die ausstehende Zertifizierung.

 

Wir beraten Sie in Fragen der Prozesskontrolle, bei der Einführung der verschiedenen Prozesse innerhalb Ihres Digitaldruckworkflows und bereiten Sie und Ihre Mitarbeiter auf die Zertifizierung nach PSD vor.

 

Was haben Sie als Drucker/Produktioner davon?

Konstanz, Reproduzierbarkeit und Kontrollierbarkeit und dies unabhängig der gewählten Materialien und Druckmaschinen, kurz, die Qualitätssicherheit über die gesamte Workflowstrecke sind Ziel des PSD. Diese Kenntnisse und Fähigkeiten, die Ihre Mitarbeiter während der Zertifizierungsprozedur vermittelt bekommen ist Grundlage für einen dauerhaften, konstanten, qualitativ optimalen und kontrollierbaren Workflow im Produktionsdruck nach ISO 15311-2 und Large Format Druck nach ISO 15311-3. Dies spart nicht nur Zeit, Geld und Ärger, sondern gibt Ihnen und Ihren Mitarbeiter die Sicherheit das Optimum aus den Systemkombinationen „rauszuholen“.

 

Die Kosten …: 

für die Vorbereitung der Zertifizierung min. 1 Tagessatz, abhängig vom Beratungs- und Schulungsaufwand

für die Zertifizierung 2.500,– Euro, inklusive der Abnahme PDF/X Creation, PDF/X Output und Contract Proof, bzw. Validation Print Creation (2.100,– Euro, wenn die vor genannten Module bereits vorhanden sind.)

 

Kontakt

Dirk Prinz

technischer Consultant im RGF

dirk.prinz@rgf.de

 

Weitere Infos

www.fogra.org

Kommentare

2 Reaktionen auf “Der Standard hält Einzug in den Digitaldruck”

  1. Hallo Dirk,

    bei uns ist Sven Dalisdas efi-Zertifiziert.
    Wie sähen für uns die Kosten aus?

    Gruß Ulrich

    Von Ulrich Becker | 25. Mai 2012, 15:38
    • Thomas Meurers

      Hallo Ulrich,

      der Kostenrahmen, der hier aufgezeigt wurde, umreist die Kosten für die PSD-Zertifizierung beim Anwender/Kunden. Damit ist nicht die Ausbildung zum Digital Print Expert (DPE) gemeint.

      Dirk Prinz hat die Ausbildung zum DPE für den gesamten RGF absolviert und erfolgreich abgeschlossen. Damit steht dieser Service allen Kunden von RGF-Mitgliedern zur Verfügung.

      Schöne Grüße
      Thomas Meurers

      Von Thomas Meurers | 25. Mai 2012, 22:54

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